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Operationales Business Intelligence
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Operationales Business Intelligence ist ein Trend in der IT seit etwa 2005 und steht für den Einzug von BI ins operative Tagesgeschäft. Schlüsselbegriffe sind das kontinuierliche Echtzeit-Monitoring von Geschäftsprozessen zur automatisierten, regelgestützten Entscheidungsunterstützung einer großen Masse von Anwendern im Tagesgeschäft. Es geht um die Optimierung von zeitkritischen, operativen Massenprozessen beispielsweise durch das frühzeitige Erkennen von Engpässen etwa bei Ressourcen oder Auffälligkeiten etwa in Gestalt nicht regelhafter Ereignisse (z.B. verändertes Kundenverhalten). Im Fokus stehen Datenaktualität und Automatisierbarkeit von Entscheidungen im operativen Geschäft. Zentrales Anliegen ist die Verkürzung von Reaktionszeiten (Latency; Time-to-Action) beispielsweise durch High Speed-Data Management-Technologien, automatisierte Analysen, die Integration von operationalem Business Intelligence in operationale Systeme, beispielsweise CRM, und die Automation von Routine-Prozessen. Grundsätzlich gilt: Operationales BI ergänzt das klassische Business Intelligence, ersetzt es nicht.
Anschauliche Beispiele für die Geschäftsrelevanz von Echtzeit-Informationen sind das Callcenter, die Fahrplanauskunft im Öffentlichen Personennahverkehr, die Just-in-Time-Lieferung in der Produktion oder das Handling gestohlener Kreditkarten. Damit wird auch der Unterschied des klassischen strategischen oder taktischen BI für Top-Management oder Abteilungsleitung zum operationalen BI für die Frontline-Mitarbeiter deutlich.
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